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Der Hafen von Andora

Camping Andora auf der Landzunge

Strand von Lido di Jesolo

Lageplan Jesolo

Satellietenfoto Venedig

Lageplan Monaco


   


Italien - auf der Suche nach dem idealen Surfspot  

 

Eigentlich ist Italiens Nordküste nicht unbedingt für seine tollen Surf-Spot`s bekannt. Dennoch haben wir versucht die wenigen Möglichkeiten die sich bieten ausfindig zu machen.
Der Nord-Westen Italiens ist durchweg von Steilküsten gekennzeichnet. Es ist schon schwierig überhaupt einen ansprechenden Zugang zum Meer zu finden. Von einem Wind Eldorado kann auch keine Rede sein und dennoch versuchen auch die Italiener das beste aus den vorhandenen Bedingungen zu machen.

Erstes Ziel unserer Reise war die die Mittelmeerküste im Norden Italiens, westlich von Genua.
Andora, ein kleiner Ort an der Ligurischen Küste, ist nicht besonders sehenswert, doch gibt es hier den ersten Campingplatz direkt am Wasser westlich von Genua. Die Preise sind unverschämt hoch (35 Euro/Nacht), doch kann man hier an einem ganz netten öffentlichen Strand ausgiebig planschen und (wenn denn mal Wind sein sollte) sein Material über in paar Felsbrocken ungestört ins Wasser bringen. Richtig Wind herrscht hier eigentlich nur, wenn Tiefdruckgebiete über Nordeuropa ziehen und für Luftmassenbewegungen über Norditalien sorgen. Der Ort an sich wird hauptsächlich von Italiener besucht und ist ein typischer Touristenort.

Ausflugstip MONACO: Monaco liegt ca. 100 km westlich von Andora und ist auf jeden Fall einen Tagesausflug ( nicht nur für Formal 1 - Fans ) wert. Soviel Pracht und Prunk auf so engem Raum sind einfach atemberaubend. Die Pole Position des Großen Preises von Monte Carlo ist ganz einfach zu finden. Man suche einfach nach den größten Yachten im Hafen und halbverdeckt von einem provisorischen Fußweg ist dann der Startplatz Nr.1 zu entdecken. Aber Vorsicht bei der Umrundung des GP-Kurses sollte man nur als "geübter Bullyfahrer" die Mirabeau mit mehr als 50 km/h durchsliden.

Nach erfolglosem Warten auf mehr als 3,5 bft. brachen wir nach einigen Tagen unsere Zelte ab (wir schlossen unsere Bully-Tür) und setzten uns Richtung ADRIA in Bewegung, wo Freunde uns nach einer 550 km Sonnentortur schon mit einem kühlen Ramazotti erwateten. Am Lido di Jesolo (Jesolo Webcam) erwartete uns zwar auch kein Wind doch bietet der Campingplatz "International" allen Komfort für eine entspannte Badewoche den seine 4 Sterne versprechen. Ob herrlich leerer Strand, Pool, Strandbar, Hafenblick, Leute aus aller Welt oder einfach nur Ruhe und Entspannung - hier kommt jeder auf seine Kosten. Und sollte wirklich mal ein flotteres Lüftchen wehen, bieten sich hervorragende Windsurfbedingen für Anfänger aber auch Fortgeschrittene. Der ganze Spass ist zwar nicht ganz billig (35 Euro für 2 Personen und ein Wohnmobil) doch die Preise in Restitalien sind nicht erheblich günstiger.

Ausflugstip VENEDIG: Mit der Fähre, Abfahrt direkt hinter dem Campingplatz und ermäßigt 12 Euro für Campingplatz Besucher, geht es wahlweise 9 oder 10.10 Uhr los auf die ca 50 min. dauernde Fahrt und um 17.15 wieder zurück ab Venedig. Bei einem ausgedehnten Stadtbummel kann man neben dem Bewundern unzählger wunderschöner Plätze auch einen Berg an Geld ausgeben (Bier um 5 Euro). Bei den zahlreichen Straßenhändlern kann man mit ein bißchen Verhandlungsgeschick mindestens 60, vielfach auch 80 Prozent Preisnachlaß bekommen. Auf jeden Fall handeln!!! Als Surfrevier ist Venedig nicht unbedingt zu empfehlen, da auf dem Wasser doch sehr reger Verkehr herrscht. Übrigens empfanden wir die Wasserqualität als durchaus annehmbar. Weder der berüchtigte Gestank der Kanäle noch irgendwelche anderen Unbilden verdarben diesen wirklich tollen Ausflug.

Abschließend noch ein Tip unsrer Gastgeber: Aufgrund der Werksferien von Fiat und anderen italienischen Großkonzernen sind die Strände ab August eigentlich durchgehend überfüllt.


 
 
 
 
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